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  • Kategorie: Mannschaften
  • Geschrieben von Jens Gross
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Bericht 7. Spieltag 2016

Zum Abschluss der Verbandspielrunde waren die Damen60 und die Herren am Wochenende aktiv. Durch den Auswärtssieg in Deizisau konnten sich die Damen60 noch den hervorragenden zweiten Platz ergattern. Die Herren kassierten hingegen ihre erste Niederlage und mussten sich gegen starke Gastgeber aus Harthausen knapp geschlagen geben.

Damen60 - Württembergstaffel

TA TSV Deizisau - Schramberg 2:4

Beim Gastspiel in Deizisau bei Esslingen konnten die Seniorinnen die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Nach den Einzeln stand es durch die klaren Siege von Elsbeth Elsland, Christl Jost und Edeltraud Knebel und der Niederlage von Angela Rupp 3:1.
Aus den beiden Doppeln wurde somit nur noch ein Satzgewinn zum Gesamtsieg benötigt. Das Doppel Elsland/Jost erledigte ihre Aufgabe eindrucksvoll und siegte glatt in zwei Sätzen. Die Doppelpaarung Rupp/Knebel stand dagegen auf verlorenem Posten und musste sich in zwei Sätzen geschlagen geben.
Wieder einmal haben die Damen60 in diesem Jahr gezeigt, dass sie zurecht in der höchsten Spielklasse des WTB spielen und auch trotz diversen Verletzungssorgen um die vorderden Plätze mitspielen können.

Herren - Oberligastaffel
HTC Harthausen - Schramberg 3:3 (7:6 Sätze)

Denkbar knapp haben die Herren in Harthausen verloren. Trotz insgesamt mehr gewonnenen Spielen entschied ein verlorener Satz die Begegnung zu Gunsten der Gastgeber.
Jens Gross präsentierte sich erneut spiel- und kampfstark und musste vor allem zu Beginn gegen seinen sehr gut aufgelegten Gegner einige brenzlige Situationen überstehen. Trotz eines frühem Breaks blieb die Partie eng und umkämpft. Mit einem Zauberschlag rückwärts durch die Beine beim Erlaufen eines Lobs gelang Gross der Schlag der Saison und anschließend auch das zweite Break zum Satzgewinn. Zu Beginn des zweiten Satzes musste Gross erstmals sein Aufschlagspiel abgeben. Im Gegenzug schaffte er das Rebreak und spielte danach seine Routine und Klasse aus und ließ seinem Gegenüber kein weiteres Spiel mehr.
An Position zwei half Jürgen Kreidler von den Herren30 aus. Gegen den Ersatzspieler der Herren40 der Gegner startete Kreidler schwungvoll in die Partie und konnte sich den ersten Satz locker sichern. Im zweiten Durchgang minimierte Kreidlers Gegner seine Fehlerquote und es entwickelten sich lange und zermürbende Ballwechsel. Ende des zweiten Satzes war Kreidler die Anstrengung deutlich an zu sehen und er musste den Satz abgeben. Im Match-Tiebreak drehte sich die Begegnung wieder und Kreidler zog schnell davon. Mit seinem vierten Matchball war der zweite Punkt für den TCS eingefahren.
Einem sehr spielstarken Gegner stand Stefan Winkler gegenüber. Es wechselten sich immer wieder lange Ballwechsel mit schnellen, leichten Fehlern ab. Letztlich setzte sich die Konstanz und die etwas druckvollere Spielweise von Winklers Gegner durch.
Einen schweren Stand hatte ebenfalls Maximilian Bross gegen seinen um fünf Klassen besser eingestuften Gegner an Position vier. Bross zeigte dennoch eine beherzte Leistung und kämpfte um jeden Punkt. Nach knapp verlorenem ersten Satz ging es im zweiten Satz in den Tiebreak. Hier wogte die Begegnung ständig hin und her und keiner der beiden Spieler konnte sich einen entscheidenden Vorteil erspielen. Beim Stand von 11:10 landete ein Lob von Bross um einen Zentimeter hinter der Grundlinie. Anschließend fand der Angriffsball seines Gegners im nächsten Ballwechsel genau die Linie und bescherte diesem dessen dritten Matchball, welcher schließlich souverän verwandelt wurde.
Mit dem 2:2 Zwischenstand und dem Satzrückstand wurde bei der Doppelaufstellung entsprechend taktiert, um den Sieg doch noch erringen zu können. Im Zweierdoppel hatten Kreidler/Winkler zu Beginn ein paar Probleme und es dauerte bis der Rhythmus gefunden wurde. Schließlich wurde die Begegnung in zwei Sätzen souverän gewonnen und der dritte Punkt gesichert.
Im Einserdoppel standen Gross/Bross zwei starken Doppelspielern gegenüber. Ein Satzgewinn würde zum Gesamtsieg bereits ausreichen und so legten die beiden Schramberger motiviert los. Die Führungen wechselten häufig und es entwickelte sich ein spannendes und attraktives Doppel. In der Verlängerung des ersten Satzes gelang dem Harthausener Team das entscheidende Break zum 7:5. Auch im zweiten Satz blieb die Partie ausgeglichen und spannend. Dieses Mal mussten Gross/Bross ihr Aufschlagspiel zum 6:4 abgeben.
Somit entschied nach Punktgleichheit der eine mehr gewonnene Satz für den HTC Harthausen.
Am Meistertitel und dem Aufstieg in die Württembergstaffel ändert diese Niederlage jedoch nichts mehr.

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